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Avira Security Antivirus & VPN

Tools

4,8
Bewertung
10.00M
Installationen
Free
Preis
Avira Security Antivirus & VPN icon
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Analysiert von App-foxy

Ich habe Avira Security vor allem unter einem Gesichtspunkt betrachtet: Wie nützlich ist die Verbindung aus schnellem Virenschutz und VPN im Alltag, wenn man nicht ständig Sicherheitseinstellungen pflegen möchte? Genau dort liegt die Stärke dieser kostenlosen Tools-App von AVIRA. Sie versucht nicht, aus dem Smartphone eine komplizierte Sicherheitszentrale zu machen, sondern bündelt wichtige Schutzfunktionen an einem Ort.

Mein Eindruck fällt insgesamt positiv aus, aber nicht völlig vorbehaltlos. Die Anwendung ist besonders praktisch für Menschen, die unterwegs häufig öffentliche Netzwerke nutzen, Apps aus verschiedenen Quellen installieren oder einfach eine verständliche Kontrolle über den Sicherheitszustand ihres Telefons wünschen. Wer dagegen bereits einen umfassenden Schutzdienst besitzt oder ein VPN mit möglichst vielen Auswahlmöglichkeiten sucht, findet hier möglicherweise nicht die passendste Lösung.

Wenn die Verbindung Teil des Schutzes wird

Für mich zeigt sich der Nutzen der App vor allem in den Momenten, in denen ich das Netzwerk nicht selbst kontrolliere. Im eigenen Zuhause ist die Situation meist überschaubarer; in einem Café oder auf Reisen muss ich dagegen mit einer geteilten Verbindung rechnen. Avira Security ist dann besonders interessant, wenn ich nicht erst zwischen einer separaten VPN-App und einem eigenständigen Virenschutz wechseln möchte.

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Das heißt nicht, dass ich das VPN gedankenlos eingeschaltet lasse und anschließend jede Warnung ignoriere. Ich betrachte es als zusätzliche Schutzschicht für die Verbindung, während ich weiterhin prüfe, ob eine Webseite echt wirkt und eine Anfrage plausibel ist. Diese Unterscheidung klingt schlicht, verhindert aber leicht den Irrtum, ein VPN würde sämtliche Online-Risiken ausräumen.

Der VPN-Schutz ist im Alltag der interessanteste Teil

Viele Sicherheits-Apps werben mit einer langen Liste von Funktionen. Bei Avira Security ist für mich jedoch nicht die bloße Anzahl entscheidend, sondern die Kombination aus Virenschutz und VPN. Ein VPN verschlüsselt die Verbindung zwischen dem Gerät und dem VPN-Dienst. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn ich mich in einem Café, Hotel, Bahnhof oder einer anderen Umgebung mit gemeinsam genutztem WLAN befinde.

Der praktische Vorteil besteht nicht darin, dass plötzlich jede Gefahr verschwindet. Ein VPN schützt nicht automatisch vor betrügerischen Nachrichten, unsicheren Passwörtern oder einer gefälschten Webseite. Es schafft vielmehr eine zusätzliche Schutzschicht für die Verbindung selbst. Gerade bei alltäglichen Aufgaben wie dem Abrufen von E-Mails, dem Lesen von Nachrichten oder dem Organisieren einer Reise empfinde ich das als beruhigend.

Der wichtigste Nutzen ist also nicht Unsichtbarkeit, sondern ein geschützterer Übertragungsweg. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil ein VPN oft mit einem vollständigen Sicherheitspaket verwechselt wird. Avira Security verbindet den Netzwerkschutz mit Virenschutz, Identitätsschutz und einem App-Locker. Dadurch entsteht ein breiterer Ansatz, trotzdem sollte man die einzelnen Funktionen nicht mit einem Freifahrtschein für sorgloses Verhalten verwechseln.

Was ich beim ersten Einsatz sinnvoll finde

Ich würde die App nicht einfach installieren und danach vergessen. Der bessere Ablauf ist, zuerst den Sicherheitsstatus zu prüfen und anschließend das VPN gezielt für Situationen zu verwenden, in denen das Netzwerk nicht vollständig vertrauenswürdig wirkt. Zu Hause nutze ich normalerweise mein eigenes WLAN. Unterwegs ist die Entscheidung eine andere: Wenn ich nicht weiß, wer ein öffentliches Netzwerk betreibt, ist eine zusätzliche Verschlüsselung deutlich nachvollziehbarer.

Ebenso hilfreich ist es, den App-Locker nicht wahllos auf jede Anwendung anzuwenden. Ich würde zuerst sensible Apps auswählen, etwa solche mit privaten Nachrichten, persönlichen Bildern oder Finanzinformationen. Das macht die zusätzliche Sperre im Alltag praktikabel. Werden zu viele Apps geschützt, kann der zusätzliche Entsperrvorgang schnell lästig werden und den eigentlichen Sicherheitsgewinn schmälern.

Der Identitätsschutz passt gut zu diesem Ansatz. Er richtet den Blick nicht nur auf schädliche Software, sondern auch auf die Frage, ob persönliche Informationen besonders sorgfältig behandelt werden sollten. Für mich ist das eine sinnvolle Ergänzung, weil moderne Smartphone-Risiken nicht ausschließlich aus klassischen Viren bestehen. Trotzdem bleibt die eigene Aufmerksamkeit wichtig: Keine App ersetzt sichere Passwörter, vorsichtige Anmeldungen und einen prüfenden Blick auf verdächtige Nachrichten.

So wirkt die Kombination aus VPN und Virenschutz

Virenschutz und VPN lösen unterschiedliche Probleme. Der Virenschutz konzentriert sich auf schädliche Inhalte und mögliche Risiken auf dem Gerät. Das VPN schützt die Verbindung während der Übertragung. Wenn ich beide Funktionen gedanklich trenne, kann ich die App realistischer einschätzen. Der VPN-Modus ist kein Ersatz für eine Prüfung von Dateien, und der Virenschutz macht ein offenes WLAN nicht automatisch sicher.

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Gerade diese Kombination macht die Anwendung für weniger erfahrene Nutzer interessant. Statt zwei völlig getrennte Sicherheitslösungen einzurichten, gibt es einen gemeinsamen Ausgangspunkt. Das reduziert die Einstiegshürde. Ich muss nicht erst mehrere Anbieter vergleichen, verschiedene Oberflächen verstehen und herausfinden, welche Funktion wofür zuständig ist.

Der Nachteil dieser Vereinfachung ist, dass erfahrene Nutzer möglicherweise weniger Feineinstellungen vorfinden, als sie von spezialisierten Sicherheits- oder VPN-Programmen erwarten. Wer Serverstandorte, Verbindungsregeln oder sehr genaue Netzwerkkontrollen selbst bestimmen möchte, sollte die Bedienung vor der dauerhaften Nutzung kritisch prüfen. Für einen unkomplizierten Basisschutz ist die geringere Komplexität dagegen eher ein Vorteil.

Mein Alltagstest: unterwegs arbeiten, ohne ständig nachzudenken

Ein realistisches Szenario sieht für mich so aus: Ich sitze unterwegs mit dem Smartphone in einem öffentlichen WLAN und muss eine Nachricht beantworten, eine Datei aus einem Cloud-Dienst öffnen oder eine Buchung kontrollieren. In dieser Situation aktiviere ich zuerst das VPN, bevor ich persönliche Inhalte aufrufe. Danach kann ich mich auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren, ohne jedes Mal darüber nachzudenken, ob andere Geräte im selben Netzwerk meine Verbindung leicht beobachten können.

Das bedeutet nicht, dass ich sensible Vorgänge völlig unkritisch durchführen würde. Wenn eine Webseite ungewöhnlich aussieht, eine Anmeldung zusätzliche Daten verlangt oder eine Nachricht zu schnellem Handeln drängt, bleibt Vorsicht notwendig. Das VPN verbessert die Verbindungssicherheit, prüft aber nicht meine Entscheidungen. Genau diese Grenze sollte man sich merken.

Für Reisende ist der Ablauf besonders bequem. In Hotels und öffentlichen Bereichen wechselt man häufig zwischen Netzwerken, deren Betreiber man nicht persönlich kennt. Eine Sicherheits-App, die VPN und Geräteschutz zusammenführt, kann hier praktischer sein als mehrere einzelne Werkzeuge. Ich würde trotzdem darauf achten, das VPN nicht nur im Notfall zu aktivieren, sondern mir eine einfache Gewohnheit anzueignen: öffentliches WLAN gleich geschütztere Verbindung.

Auch im Familienalltag kann der App-Locker eine konkrete Rolle spielen. Wenn das Smartphone gelegentlich von anderen Personen genutzt wird, lassen sich ausgewählte private Bereiche zusätzlich absichern. Das ist kein Ersatz für ein starkes Gerätepasswort, kann aber eine weitere Hürde darstellen. Besonders sinnvoll finde ich die Funktion dort, wo man das Telefon kurz aus der Hand gibt und nicht jede Anwendung vollständig schließen möchte.

Ein kleiner, aber wichtiger Unterschied zu einem reinen VPN

Ein eigenständiges VPN konzentriert sich meist stärker auf die Verbindung. Avira Security setzt zusätzlich auf Virenschutz, Identitätsschutz und App-Locker. Für mich ist das der entscheidende Unterschied zu einer reinen VPN-App: Ich erhalte nicht nur ein Werkzeug für öffentliche Netzwerke, sondern einen breiteren Sicherheitsbereich für das Smartphone.

Gleichzeitig ist ein spezialisiertes VPN möglicherweise besser, wenn mir die Auswahl und Kontrolle über die Verbindung besonders wichtig sind. Wer häufig zwischen bestimmten Regionen wechselt, eine sehr genaue Serverauswahl benötigt oder die VPN-Nutzung für anspruchsvollere Netzwerkszenarien plant, sollte eher nach einer dafür ausgelegten Lösung suchen. Avira Security überzeugt mich mehr als unkomplizierter Begleiter denn als Werkzeug für Netzwerktechnik-Enthusiasten.

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Gegenüber einer klassischen mobilen Antiviren-App liegt der Mehrwert ebenfalls in der Verbindung mit dem VPN. Eine reine Antivirenlösung kann für Nutzer genügen, die fast ausschließlich vertraute Netzwerke verwenden und vor allem Dateien oder Apps prüfen möchten. Sobald das Smartphone regelmäßig in öffentlichen WLANs landet, wird die zusätzliche Verbindungsebene interessanter.

Wo im Alltag Reibung entstehen kann

Ein VPN kann eine zusätzliche Aktion im Tagesablauf bedeuten. Ich muss daran denken, es in passenden Situationen zu aktivieren oder den geschützten Zustand zu kontrollieren. Wer möglichst wenig manuell bedienen möchte, könnte diese Routine als störend empfinden. Der Nutzen ist dann am größten, wenn die Funktion leicht erreichbar ist und nicht bei jeder Kleinigkeit den Arbeitsfluss unterbricht.

Auch die kostenlose Grundidee sollte man realistisch betrachten. Avira Security ist kostenlos erhältlich, bietet aber In-App-Käufe zwischen fünfzig Cent und knapp einhundertzwanzig Euro bei Abrechnung über Google Play. Für mich bedeutet das: Vor einer intensiven Nutzung sollte ich genau prüfen, welche Funktionen ohne Zusatzkosten verfügbar sind und welche Nutzungssituation zu den eigenen Erwartungen passt. Der Preisrahmen allein sagt nichts über den persönlichen Wert aus, aber er macht einen bewussten Blick auf die angebotenen Optionen sinnvoll.

Ein weiterer Trade-off betrifft die Konzentration mehrerer Schutzfunktionen in einer App. Das ist bequem, schafft aber auch eine gewisse Abhängigkeit von einer gemeinsamen Oberfläche. Wenn ich nur ein VPN möchte, kann eine schlankere Anwendung übersichtlicher wirken. Wenn ich dagegen mehrere Schutzbereiche an einem Ort verwalten will, ist die Bündelung gerade die Stärke.

Ich würde außerdem nicht erwarten, dass die App jede Sicherheitsentscheidung für mich übernimmt. Ein Virenschutz kann Risiken erkennen, ein App-Locker kann private Anwendungen abschirmen und ein VPN kann die Verbindung schützen. Keine dieser Funktionen macht unbekannte Downloads, schwache Passwörter oder gefälschte Login-Seiten harmlos. Die beste Wirkung entsteht deshalb aus der Kombination von App-Schutz und vernünftigem Nutzerverhalten.

Wenn die Verbindung stockt oder der Wechsel nicht klappt

Unterwegs kann ein WLAN zwar verbunden wirken, aber gerade nicht zuverlässig arbeiten. In so einem Moment würde ich zuerst prüfen, ob das Netzwerk selbst noch Zugang zum Internet hat, statt sofort den VPN-Modus für die Ursache zu halten. Ein VPN kann eine ohnehin instabile Verbindung nicht reparieren. Für dringende Aufgaben ist es sinnvoll, eine stabile Verbindung abzuwarten und sensible Schritte nicht auf Verdacht mehrfach abzuschicken.

Auch beim Wechsel zwischen WLAN und mobiler Verbindung ist ein kurzer Blick auf den Verbindungsstatus eine gute Gewohnheit. Wenn ich gerade eine Buchung oder Anmeldung erledige, kontrolliere ich lieber, ob die Seite noch erreichbar ist, bevor ich Daten erneut eingebe. Das ist kein besonderer Trick der App, sondern ein nützlicher Umgang mit jeder Sicherheitslösung, die den Netzwerkweg mit einbezieht.

Wer wiederholt Schwierigkeiten bemerkt, sollte die Funktionen einzeln betrachten: Erst feststellen, ob allgemeiner Internetzugang besteht, dann die Verbindung ohne zusätzliche Schutzschicht vergleichen und anschließend den VPN-Einsatz erneut testen. So lässt sich besser erkennen, ob das Problem am öffentlichen Netzwerk, am Mobilfunkempfang oder am Zusammenspiel mit der eigenen Gerätekonfiguration liegt. Ich würde nicht mehrere Schutz-Apps gleichzeitig installieren, nur um einen einzelnen Verbindungsfehler zu überdecken.

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Unterwegs und mit begrenztem Datenbudget

Wer einen knappen Mobilfunktarif nutzt, kann das VPN gezielt auf Situationen beschränken, in denen das Netzwerk wenig Vertrauen verdient, statt es gedankenlos bei jeder Verbindung einzusetzen. Für alltägliche Aufgaben im eigenen, vertrauten Umfeld kann ich die Notwendigkeit anders einschätzen als in einem offenen Gäste-WLAN. Entscheidend ist, eine passende Routine zu wählen und nicht aus einem Sicherheitsgefühl heraus anzunehmen, dass jede zusätzliche Verbindung automatisch ohne Einfluss auf den eigenen Datenverbrauch bleibt.

Vor längeren Reisen würde ich außerdem die App und den eigenen Ablauf zu Hause ausprobieren, statt erst am Bahnhof oder im Hotel herauszufinden, wie sich die Verbindung anfühlt. So kann ich nachvollziehen, wo ich den VPN-Schutz aktiviere und wie ich bei einem stockenden Netzwerk vorgehe. Dieser kleine Test ist nützlicher, als sich unterwegs auf eine unbekannte Bedienung verlassen zu müssen.

Für wen sich die Installation besonders lohnt

Am meisten profitieren meiner Einschätzung nach Menschen, die ein Android-Gerät mit einer verständlichen Sicherheitslösung ergänzen möchten und dabei nicht mehrere Spezial-Apps zusammensuchen wollen. Das gilt besonders für Personen, die oft unterwegs sind, regelmäßig fremde WLANs nutzen oder private Apps zusätzlich absichern möchten.

Auch Einsteiger finden hier einen zugänglichen Ausgangspunkt. Die Anwendung gehört zur Kategorie der Tools und stammt von AVIRA. Sie ist für alle Altersstufen ab null Jahren freigegeben, was zu ihrem sachlichen Sicherheitszweck passt. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,8 bei rund 734.000 Bewertungen und mehr als zehn Millionen Installationen ist außerdem erkennbar, dass sie eine große Nutzerbasis erreicht.

Die App unterstützt Geräte ab Android 9. Das ist für viele noch im Einsatz befindliche Smartphones relevant, sollte aber vor der Installation trotzdem mit der eigenen Android-Version abgeglichen werden. Die aktuelle Version trägt die Nummer 7.32.0. Ich würde nach der Einrichtung außerdem kurz kontrollieren, ob alle gewünschten Funktionen in der eigenen Gerätekonfiguration reibungslos arbeiten, denn Android-Oberflächen und Herstelleranpassungen können sich im Verhalten unterscheiden.

Weniger geeignet ist Avira Security für Nutzer, die bereits eine andere umfassende Sicherheitslösung verwenden und deren VPN dauerhaft aktiv ist. Zwei ähnliche Schutzsysteme parallel können die Bedienung unnötig verkomplizieren. Ebenso würde ich eine andere App-Kategorie wählen, wenn mein Hauptziel ein hochgradig konfigurierbares VPN mit vielen spezialisierten Optionen ist.

Meine Empfehlung für eine sinnvolle Einrichtung

Ich würde nach der Installation nicht alle Funktionen gleichzeitig aktivieren, sondern die App in drei Schritten kennenlernen. Zuerst prüfe ich den Geräteschutz und mache mich mit dem Sicherheitsstatus vertraut. Danach teste ich das VPN in einem öffentlichen WLAN, ohne dabei sofort wichtige Vorgänge zu erledigen. So sehe ich, wie sich die Verbindung im eigenen Alltag anfühlt.

Im dritten Schritt richte ich den App-Locker nur für die wirklich privaten Anwendungen ein. Diese Reihenfolge verhindert, dass die Sicherheitsfunktionen zu einem unübersichtlichen Block werden. Gleichzeitig erkenne ich schneller, welcher Teil für mich den größten Nutzen bringt. Bei meiner Nutzung ist das klar der VPN-Schutz unterwegs, während der App-Locker eher eine ergänzende Komfort- und Privatsphäre-Funktion bleibt.

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Wer die Anwendung mit einem Kind oder einer weniger technikaffinen Person einrichtet, sollte die wichtigsten Regeln zusätzlich erklären: Ein geschütztes WLAN ersetzt keine sichere Webseite, und eine App-Sperre ersetzt kein gutes Gerätepasswort. Solche Hinweise sind kurz, verhindern aber falsche Erwartungen. Gerade bei Sicherheits-Apps ist es besser, die Grenzen früh zu verstehen, als sich später auf einen vermeintlichen Komplettschutz zu verlassen.

Mein abschließendes Urteil

Avira Security ist für mich eine überzeugende Wahl, wenn ich einen unkomplizierten Sicherheitsbegleiter mit besonderem Schwerpunkt auf VPN und grundlegender Gerätesicherheit suche. Die Verbindung aus Virenschutz, Identitätsschutz und App-Locker macht die Anwendung vielseitiger als ein reines VPN. Ihre größte Stärke liegt dabei nicht in möglichst vielen technischen Einstellungen, sondern darin, wichtige Schutzideen für den Alltag zusammenzuführen.

Ich würde sie Freunden empfehlen, die häufig öffentliche WLANs nutzen und eine leicht verständliche Lösung bevorzugen. Der VPN-Schutz kann in solchen Momenten einen echten praktischen Unterschied machen, solange man seine Grenzen kennt. Wer dagegen maximale Kontrolle, eine stark spezialisierte VPN-Umgebung oder bereits ein anderes vollständiges Sicherheitspaket besitzt, sollte die Vorteile gegen die zusätzliche App und mögliche Überschneidungen abwägen.

Unter dem Strich sehe ich die Anwendung als solide kostenlose Basis für Android-Nutzer, nicht als magischen Rundumschutz. Ihre beste Rolle spielt sie dann, wenn ich sie bewusst einsetze: VPN in unbekannten Netzwerken, App-Locker für private Bereiche und Virenschutz als zusätzliche Kontrolle. Genau diese klare, realistische Nutzung macht sie in meinem Alltag wertvoller als eine bloße Sammlung von Sicherheitsbegriffen.

Häufig gestellte Fragen zu Avira Security Antivirus & VPN

01

Was ist Avira Security Antivirus & VPN und welche Funktionen bietet die App?

Avira Security Antivirus & VPN kombiniert mehrere Sicherheitsfunktionen in einer mobilen Anwendung. Dazu gehören ein Viren- und Malware-Scanner, Schutz vor verdächtigen Webseiten, Hinweise auf mögliche Datenlecks sowie ein VPN für eine verschlüsselte Internetverbindung. Je nach Betriebssystem, Tarif und aktueller App-Version können einzelne Funktionen unterschiedlich verfügbar sein oder nur in der kostenpflichtigen Pro-Version genutzt werden.

02

Wie zuverlässig schützt Avira Security Antivirus & VPN ein Android- oder iOS-Gerät?

Die App bietet einen sinnvollen zusätzlichen Schutz vor bekannten Bedrohungen, unsicheren Links und bestimmten Datenschutzrisiken. Auf Android stehen in der Regel umfangreichere Prüf- und Überwachungsfunktionen zur Verfügung, während iOS wegen der Systembeschränkungen weniger tiefgreifende Virenscans erlaubt. Avira ersetzt deshalb keine regelmäßigen Systemupdates, sicheren Passwörter und vorsichtiges Verhalten beim Öffnen von Links oder Dateien.

03

Ist das VPN von Avira Security Antivirus & VPN kostenlos und gibt es Einschränkungen?

Avira stellt eine VPN-Funktion bereit, mit der der Datenverkehr insbesondere in öffentlichen WLANs besser geschützt werden kann. In der kostenlosen Version gelten jedoch normalerweise Einschränkungen, etwa ein begrenztes monatliches Datenvolumen, weniger Auswahlmöglichkeiten bei Serverstandorten oder reduzierte Zusatzfunktionen. Wer das VPN regelmäßig für Streaming, Reisen oder umfangreiche Downloads verwenden möchte, sollte die Bedingungen des jeweiligen Pro-Abonnements prüfen.

04

Verbraucht Avira Security Antivirus & VPN viel Akku, Speicherplatz oder mobile Daten?

Im normalen Betrieb bleibt der Ressourcenverbrauch meist überschaubar, da viele Prüfungen nicht dauerhaft mit voller Intensität ausgeführt werden. Ein aktives VPN, regelmäßige Hintergrundkontrollen und häufige Sicherheitsüberprüfungen können den Akku- und Datenverbrauch jedoch erhöhen. Bei älteren Geräten kann die App stärker auffallen. Es empfiehlt sich, Hintergrundaktivitäten zu kontrollieren und große Scans möglichst über eine WLAN-Verbindung zu starten.

05

Welche Daten sammelt Avira Security Antivirus & VPN und worauf sollte man beim Abonnement achten?

Vor der Nutzung sollte man die Datenschutzbestimmungen und die Angaben im jeweiligen App-Store sorgfältig lesen. Für Sicherheits- und VPN-Funktionen können beispielsweise Geräteinformationen, Nutzungsdaten oder technische Verbindungsdaten verarbeitet werden. Außerdem sollte man prüfen, welche Funktionen kostenlos sind, wann eine Testphase endet, wie sich das Abonnement verlängert und wie es sich rechtzeitig über Google Play oder den App Store kündigen lässt.

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Vorteile

  • Zuverlässiger Schutz vor schädlichen Apps und Phishing-Webseiten
  • VPN schützt Daten in öffentlichen WLAN-Netzen
  • Integrierte Identitätsprüfung warnt bei geleakten persönlichen Daten
  • Benutzeroberfläche ist übersichtlich und auch für Einsteiger verständlich
  • Die Basisversion lässt sich ohne Registrierung teilweise nutzen

Nachteile

  • Viele nützliche Funktionen sind nur im kostenpflichtigen Tarif verfügbar
  • VPN-Datenvolumen ist in der kostenlosen Version stark begrenzt
  • Regelmäßige Hinweise zum Upgrade können auf Dauer störend wirken
  • Einige Prüfungen benötigen zusätzliche Berechtigungen auf dem Gerät
  • Die App kann bei aktivem Schutz den Akkuverbrauch leicht erhöhen
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